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Theorie
der Nachkriegszeiten: Bemerkungen zu den deutsch-französischen
Beziehungen seit 1945
Broschiert: 72 Seiten; Verlag: Suhrkamp; Auflage:
1 (Juni 2008), Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3518069926,
ISBN-13: 978-3518069929;Preis: EUR 7,00 -
Amazon
(Klappentext:)
Wenn Deutsche und Europäer für die übrige
Welt einen Rat hätten, besonders für die heiß
voneinander faszinierten Duellanten auf den
aktuellen Konfliktbühnen: Indien und Pakistan,
Israel und seine Nachbarn, die Islamisten und
die Okzidentalisten und virtuell auch schon
die USA und China- er könnte nur lauten:
Macht es wie wir, interessiert euch nicht
zu sehr füreinander!
Inhalt
Europa,
posthistorisch 7
Heiner Mühlmanns Maximal-Stress-Cooperation-
Theorem 14
Europa nach Napoleon 19
Italien 1918; Kriegsergebnisfälschung als große
Politik 23
Frankreich 1945; Die doppelte Fälschung 27
Deutschland 1945; Metanoia 36
Frankreich 2007; Die imperiale Versuchung und
die Implosion der Linken 41
Deutschland 2007; Der Idiot der europäischen Familie
in der Normalisierungsphyse;- die Affaire Walser 50
Glückliche Entfremdung; Polemologischer Ausblick
mit René Girard 63
Rezension v. D. Gelbhaar, vorwärts.de:
Theorie
ist dem Autor nicht Selbstzweck, sondern Mittel, strategisch produktive
Wege für die Zukunft der Staaten zu finden. Er geht der
Frage nach, wie sich Kulturen ausformen und welche Rolle hierbei die
Verarbeitung traumatisierenden oder heroisierenden Kriegsgeschehens spielt,
und bewertet zugleich nationale Politik. Eingegangen wird auch auf deutsche
(Martin Walser, Günter Grass) und französische Literatur (Albert
Camus, Jean-Paul Sartre) und deren Positionen hierzu. (...) Eine
leichte Kost bietet dieses schmale Büchlein nicht.
zur Rezension 
Zur Leseprobe (Kap. 1+2)
Leseprobe
als PDF vom Suhrkamp-Verlag
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Die Sonne und der Tod, Dialogische Untersuchungen
Hans-Jürgen Heinrichs/Peter Sloterdijk im Gespräch,
Suhrkamp, Ffm. 2000
In Friedrich Nietzsches Also sprach Zarathustra
ist die Sonne der Inbegriff des Guten.
Für Peter Sloterdijk, der die bisherige Metaphysik
in Frage stellt, ist diese Weltsicht einseitig. Sein
philosophischer Entwurf zielt darauf, die Doppelpoligkeit
alles Bestehenden und ein Denken jenseits der einfachen
Alternative von wahr und falsch zu entfalten. In welcher
Weise dieser Grundgedanke sein Werk prägt, erläutert
Sloterdijk detailliert, präzise und ironisch zugleich
in sechs großen Wechselreden mit Hans-Jürgen
Heinrichs.
1983 trat der »philosophische Schriftsteller«
Sloterdijk mit der zweibändigen Kritik
der zynischen Vernunft
hervor. Die Kernthese des Buches kristallisiert
sich in dem Satz:
»Kein Wille zur Macht erträgt die Ironie
des Willens, auch diese Macht zu überleben.«
Seitdem hat Peter Sloterdijk Untersuchungen zu so unterschiedlichen
Themen wie Europa und Eurotaoismus, Nietzsche und Heidegger,
Psychologie und Politik veröffentlicht. Von seinem
neuen großen Projekt, den auf drei Bänden
angelegten Sphären, sind bisher die beiden ersten,
Blasen und Globen, erschienen.
In seinen Gesprächen legt Sloterdijk den roten
Faden frei, der sein Werk durchzieht, erläutert
die existentiellen und philosophischen Beweggründe
seiner Entdeckungsreisen und erklärt die wichtigsten
Thesen seiner Bücher. Somit erlaubt dieses Buch
nicht nur eine genaue Verfolgung der Sloterdijkschen
Denkbewegung, sondern bietet auch die Möglichkeit
einer ersten kompakten Orientierung in seinem Gesamtwerk.
(Suhrkamp
Verlagstext)
Hans-Jürgen Heinrichs, geboren 1945, freier
Schriftsteller und wissenschaftlicher Publizist. Veröffentlichte
ethnologische, psychoanalytische, kulturanalytische
und literarische Arbeiten sowie zahlreiche Biographien.
Er lebt in Frankfurt am Main.
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Suhrkamp,
Ffm. 2000
372 Seiten. Kartoniert
€ 19,80
ISBN 3-518-41225-6
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Nicht gerettet -Versuche nach Heidegger
Von
Peter Sloterdijk kann man zu Recht sagen, daß
jeder seiner Aufsätze, jeder seiner Vorträge
auch ein ungeschriebenes Buch ist. Deshalb sind die
hier vorgelegten Texte, die eine philosophische Physiognomie
Martin Heideggers skizzieren, auch als gesammelter Verzicht
auf Ausführlichkeit zu bezeichnen.
Um Heideggers Denken in der Ideen- und Problemgeschichte
zu verorten, nähert sich Peter Sloterdijk dessen
Werk durch Fragen: Wenn die westliche Philosophie aus
dem Geist der Polis entstand, wie steht es dann um die
Philosophietauglichkeit eines Mannes, der aus seiner
trotzigen Anhänglichkeit an die ländliche
Welt nie ein Geheimnis gemacht hat? Gibt es eine Provinzwahrheit,
von der die weltoffene Stadt nichts weiß? Gibt
es eine Feldweg- und Hüttenwahrheit, die imstande
wäre, die Universitäten mitsamt ihren Hochsprachen
und weltmächtigen Diskursen zu unterhöhlen?
Von wo her redet dieser seltsame Professor, wenn er
von seinem Freiburger Lehrstuhl aus den Anspruch erhebt,
über die Geschichte abendländischer Metaphysik
hinauszufragen?
(Suhrkamp Verlagstext)
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Suhrkamp, Ffm. 2001
220 Seiten. Gebunden
€ 28,80
ISBN 3-518-41279-5
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Tau
von den Bermudas - Über einige Regime der Einbildungskraft
In Shakespeares letztem Theaterstück Der Sturm
beauftragt Prospero seinen Luftgeist Ariel damit, ihm
Tau von den sturmumtosten Bermudas herbeizuschaffen, da
er diesen für gewisse Manipulationen braucht. Für
Peter Sloterdijk ist dies das vorletzte Stadium in der
Aufgabengeschichte der Phantasie, jenes Mediums, das die
Künstler zu allen Zeiten der Wirklichkeit entgegengesetzt
haben.
Im ersten Stadium, in der Antike, diente Phantasie dazu,
die feindliche Außenwelt durch Metamorphose in eine
menschenfreundliche Mitwelt zu verwandeln. Auf diese Ära
folgte die der christlichen Einbildungskraft, die im Zeichen
von Versuchung und Verklärung stand. Peter Sloterdijk
zeigt dann in seiner weit ausgreifenden Rede, daß
die dominierende Rolle der Phantasie in der Neuzeit -
und Shakespeare ist der eindeutigste Beleg - die der Expansion
und Ausfahrt ins reiche Leben ist.
Worin, fragt er, kann die Aufgabe der Phantasie im 21.
Jahrhundert bestehen,
wenn diese weltumspannende Einbildungskraft von der Realität
bedroht ist?
(Suhrkamp Verlagstext)
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Sonderdruck edition suhrkamp 2001
54 Seiten. € 5,-
ISBN 3-518-06632-3
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