aus:
Die Sonne und der Tod
Das
Sphären-Projekt (allgemein)
Das philosophische Engagement von Sphären I besteht in dem Vorsatz, die
in der philosophischen Tradition stiefmütterlich behandelte Kategorie der
Relation, der Beziehung, des Schwebens in einem Ineinander-Miteinander, des Enthaltenseins
in einem Zwischen, zu einer erstrangigen Größe zu erheben und die
sogenannten Substanzen und Individuen nur als Momente oder Pole in einer Geschichte
des Schwebens zu behandeln. Dies alles aber nicht im Stil einer Dialogphilosophie,
wie sie unter modernen Theologen populär geworden ist, sondern mit Hilfe
einer profanen oder anthropologischen Theorie des geteilten Raums oder des subjektiven
Feldes. (SuT 139) |
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