aus:
Die Sonne und der Tod
Das
Sphären-Projekt (allgemein)
Die Probleme, die uns heute entführen und mitnehmen, sind, wie gesagt, sehr
großräumig, zudringlich, beängstigend und komplex. Es geht dabei
darum, daß Menschen aus ihrer kleinräumigen Wunsch- und Phantasiestruktur,
aus ihrer regionalen und nationalen Identitätsverfassung herausgebrochen
werden – ob sie wollen oder nicht. Die Seelenformen des Bürgertums
und Kleinbürgertums in der Ersten Welt werden aktuell umformatiert. Wir
werden umgeprägt von einem humanistisch-nationalistischen Welthorizont
auf einen ökologisch-globalen. Wir stecken in Bildungsprozessen, die uns
verwickeln in die Synchronwelt des Kapitals, des globalen Waren- und Informationenverkehrs,
also in das, was man die Weltwirtschaft nennt. Nicht weil wir Idealisten wären,
sondern weil wir Realisten werden wollen, suchen wir nach Formen von Denken und
Verhalten, die uns in der aktuellen Globalwelt zur Verkehrsfähigkeit verhelfen.(SuT
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